Die meisten Fehler beim Newsletterversand entstehen schon bei der Erstellung. Der eigene Nutzen des Letters steht bei den meisten Betreibern im Vordergrund. Was auch nicht negativ gemeint, sondern eher falsch angewendet wird. Einen Newsletter optimal und sinnvoll zu nutzen, ist für jeden wichtig, der damit Geld verdienen möchte.
Newsletter optimal nutzen (Teil 1)
Ich selber habe mit Newslettern einige Erfahrungen sammeln können und auch von vielen anderen externen Newslettern lernen können. Der Aufbau und die Vermittlung der Wichtigkeit eines Newsletters sind das A und O. Wer schon beim Aufbau Fehler macht, fragt sich, warum die Conversion Rate weit unter dem Erwarteten liegt. Natürlich besteht immer die Möglichkeit, dass gerade zum Zeitpunkt des Versendens nicht immer solche News gefragt sind. Das kam auch bei mir des öfteren vor.
Jeder Betreiber eines solchen Dienstes muss sich in die Lage der Leser versetzen. Nur mal ein kleines Beispiel – Ich kann keinen Newsletter im Winter versenden, der Bademode als Hauptthema hat. – Jedoch kann ich als Nebenthema das Angebot von Bademode präsentieren und muss bei diesem Teil mit einer geringen Conversion Rate rechnen. Genauso ist es, wenn ich ein total seitenfremdes Thema anschneide. Also, wenn sich die Seite als Handyspezialist ausgibt, mit Tipps und Tricks rund ums Handy und dann aber über Bastelarbeiten im Newsletter berichtet.
Eine Themenrelevanz ist ein sogenanntes MUSS bei jedem Newsletter. Sollte der Leser feststellen, dass es sich um News handelt, um damit dem Betreiber zu bereichern, wird er nicht mehr lange Leser bleiben, sondern sich schnellstmöglich abmelden.
Der Aufbau eines Newsletters
Ich habe im Artikel schon von der Wichtigkeit beim Aufbau geschrieben, zu dem ich jetzt komme. Ihr soltet dem Leser als erstes eine Ubersicht geben, welche Themen im Newsletter vorkommen. So sollte meiner Meinung nach der optimale Einstieg sein:
Sehr geehrte/r Frau/Herr Muster, <wenn ihr auf eurer Webseite per Sie seit, achtet auch im Newsletter darauf>
Folgende Themen haben wir für Sie, Herr Muster kurz zusammengefasst: <wenn möglich sprecht den Empfänger sehr häufig mit seinem Namen an, er kommt sich dann wichtig vor>
1. Thema 1
2. Thema 2
3. Thema 3
usw. <nutzt nicht mehr wie 6 Themen, schickt lieber zwei Wochen später erneut einen Newsletter>
Thema 1 sollte immer der wichtigste Punkt sein. Befasst euch bei der Erstellung des Newsletters zu 60% der Zeit mit dem ersten Thema. Schreibt interessant und macht es dem Leser schmackhaft, genau das zu besitzen, was ihr anbietet. Bewährt hat sich bei mir, wenn ich geschrieben habe: Nur noch xxx vorhanden. oder Nur noch 10 Tage zum Preis von xx, später xxx. Natürlich sollten die Angaben stimmen, sonst macht ihr euch unglaubwürdig und der Leser wird sich früher oder später abmelden.
Thema 2 ist der Punkt an dem ihr den "Schrott" loswerden solltet. Ich nenne es einfach mal Schrott, obwohl es keiner ist. Aber genau dort bringt ihr Artikel unter, die unbedingt raus aus dem Lager müssen oder Gewinnspiele von Affiliaten die bald enden usw…
Den Rest der Themen könnt ihr vernachlässigen, jedoch nicht schluderlich damit umgehen, sondern einfach eure Angebote präsentieren. <es gibt Leser die alles lesen und auch die wollen wir ja nicht verlieren> Also gebt euch bei den Nebenthemen auch etwas Mühe.
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Juli 31st, 2009
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