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Einkaufen ohne zu zahlen

Nicht selten stelle ich in letzter Zeit die schlechte Zahlungsmoral der Onlinebesteller fest und habe mich auch gleich bei einigen anderen Shopbetreibern erkundigt, ob es ihnen ähnlich geht. Schon erstaunlich wie sich dieser negative Trend weiter durchsetzt.

Einkaufen ohne zu zahlen

Schlechte Zahlungsmoral beim Onlineshopping

 

So langsam aber sicher setzt sich auch hierzulande das Onlineshopping durch. Dennoch hängen wir den Amerikanern noch weit hinterher.

Bei uns im Land kaufen rund 30 Prozent der Internetnutzer online ein, während es in den USA weit über 65 Prozent  sind.

Hier liegen die Amis uns wiedermal weit vorraus, aber auch der negative Faktor schwappt langsam zu uns rüber. Die Rede ist von der Zahlungsmoral.

Die meistgenutze Zahlweise beim Onlineshopping in Amerika ist die Kreditkarte, welche sich bei den deutschen Nutzern noch nicht durchgesetzt hat. Wir vertrauen noch immer den altbewährten Zahlungsmethoden Lastschrift, Nachnahme und Rechnung.

Für den Shopbetreiber ist natürlich Nachnahme am besten, so bekommt er das Geld, bevor die Waren abgeliefert werden. Der Nachnahme-Service  wird von den Onlineshoppern, aufgrund der hohen Nachnahmegebühr, jedoch sehr wenig genutzt und ist demzufolge auch nicht das, worauf sich mein Artikel konzentriert.

Zahlungsarten – und die Tücken

Bei deutschen Shoppern stehen Lastschrift und Rechnung ganz oben bei den Zahlungmodalitäten. Der Shopbetreiber geht also bis zur endgültigen Bezahlung der Waren in Vorkasse und vertraut dem Kunden, dass er auch die Waren bezahlt.

Weit gefehlt, wie ich in letzter Zeit feststellen musste. Derzeit werden rund 10 Prozent aller Rechnungen weit nach der Frist bezahlt und fast 3 Prozent landen beim Inkassounternehmen.

Ein dreister Fall – Zahlen und dann der Knaller

Eine Kundin bestellte Waren im Wert von 170,- Euro und wählte Lastschrift. Auf den ersten Blick war alles völlig normal und der Shopbetreiber dachte, dass bei dem Verkauf alles seinen Gang geht. Er lieferte die bestellten Waren aus und schaute nicht schlecht, als einige Tage, nachdem er das Geld eingezogen hatte, eine Rückbuchung der Kundin vorlag.

Sein Callcenter beauftragte er mit der Anfrage für die Rückholung der bestellen Artikel. Die Kundin meinte, dass sie die Artikel behalte und das Geld bräuchte, um andere Rechnungen zu bezahlen. Als er mir das erzählte, konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Was geht in solchen Menschen vor und wo sind wir nur gelandet.

Er beauftragte ein Inkassounternehmen, um das Geld oder die Waren wiederzubekommen, wobei dem Shopbetreiber wieder Kosten entstanden sind. Mittlerweile stand die Kundin vor Gericht und jetzt haltet euch fest: 82 solcher Straftaten wegen Betrugs stehen bisher auf dem Konto der Kundin. Die Waren hat er abgeschrieben und die Kosten von mehr als 1.000 Euro wird er wohl auch nicht mehr wiedersehen.

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Angeblicher SEO, arbeitet mit miesen Tricks

Im SEO Bereich sind mir schon einige Dinge unterlaufen, aber was ich heute entdeckt habe, grenzt schon an Dummheit. Eine angebliche SEO Firma aus der Schweiz, schickte Emails an Linkpartner, einer, bei Google.ch, gut positionierte Webseite und machte drauf aufmerksam, dass es die Webseite nicht mehr gibt und der Link entfernt werden könnte.

Schweizer SEO "Firma" als Betrüger entlarvt

Da ich sehr gerne Google Alert lese, bin ich durch Zufall auf den Beitrag von website-marketing aufmerksam geworden und habe mir den Bericht mindestens 3mal anschauen müssen, um die Vorgehensweise von Stefan Bühler verstehen zu können. Auch nach dem dritten Mal anschauen von dem Video, bin ich nicht schlau geworden, was er damit erreichen wollte.

Er gibt sich als SEO/SEM Firma aus und geht dann mit solchen Methoden vor. Es sollte sich jeder das Video anschauen und gegebenfalls seine Meinung hier kurz hinterlassen. Seine Seite ist zum Glück vom Netz genommen worden und er wird hoffentlich eine Stellungsnahme in den nächsten 15-25 Jahren dazu abgeben. Sowas hat meines Erachtens nichts im Netz verloren und sollte stempeln gehen (so sagt man in Deutschland zu Arbeitlose).

Einen solchen Fall hatte ich selber noch nicht, aber ich wurde schon bei dem ein oder anderen Kunden, schlecht gemacht. Das Fazit: Mich gibt es noch heute, die beiden Personen, die ich gerade meine, nicht mehr. Soviel dazu.

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